Inspirationen

Das Gute im schlechten Menschen entdecken

Es ist ein ganz normaler Tag. Sie sind dabei, Ihre haushaltlichen Pflichten zu erfüllen, und kaufen im Supermarkt Lebensmittel. Typischerweise ist viel los an diesem Tag. Der Korb füllt sich stetig, die Einkaufsliste leert sich. Als Sie gerade dabei sind, Milch in Ihren Einkaufswagen zu packen, rempelt Sie jemand von der Seite an und geht weiter. Ohne sich zu entschuldigen. Sie sind entsetzt von dieser schroffen und unfreundlichen Art, die dieser Mensch an den Tag legt, und begeben sich in Richtung Kasse.

Nach und nach legen Sie die Produkte auf das Laufband, als Sie bemerken, dass ebendieser Mensch, der Sie gerade noch unhöflich angerempelt hat, hinter Ihnen steht. Er hat nur zwei Produkte in der Hand und scheint es ziemlich eilig zu haben. Denn er tritt unruhig auf der Stelle.

Lassen Sie diesem Menschen nun den Vortritt oder genießen Sie die Möglichkeit, es ihm heimzuzahlen?

Vermutlich haben Sie in diesem Moment die Frage ganz klar beantwortet. Sie lassen den Rempler selbstverständlich vor.

Aber wie sieht die Realität aus?

Und vor allen Dingen, wie viel Überwindung kostet es, diesem Menschen auch tatsächlich den Vortritt zu lassen?

Die geschilderte Situation ist nur ein kleiner Auszug aus unserem täglichen Leben mit scheinbar „schlechten“ Menschen. Dem Gegenüber schlechte Absichten zu unterstellen ist eine einfache Sache. Egal ob es ein Fremder, Kollege oder sogar der eigene Partner ist. Fraglich ist nur, inwieweit uns diese Einstellung auf zwischenmenschlicher Ebene voranbringt.
Denn unterstellt man grundlegend einer Person ein schlechtes Verhalten, nimmt man sich jede Möglichkeit, diesen Menschen und damit das Leben zu verstehen. Im schlimmsten Fall lässt man sich von dieser kleinen Reaktion sogar verleiten und verfällt selbst in schlechte Laune. Dann wird sprichwörtlich „aus der Mücke ein Elefant“. Und alles nur wegen eines harmlosen Remplers ohne Entschuldigung.

Doch das muss nicht sein, denn die gute Nachricht ist:
Sie können sich durch solche Begegnungen in Menschenkenntnis üben und Ihre eigene Persönlichkeit ausbilden.
Um das Gute in einem (scheinbar) schlechten Menschen zu erkennen, brauchen Sie lediglich eine Grundvoraussetzung sowie eine Grundeinstellung.

Die Grundvoraussetzung:

Sie werden nur Erfolg dabei haben, etwas Gutes in einem unsympathischen Menschen zu entdecken, wenn Sie neugierig sind. Denn ohne Neugier verfallen Sie in eine zu schnelle Beurteilung Ihres Gegenübers. Und drücken ihm Ihren eigenen Stempel auf. Damit muss er dann herumlaufen. Nun denken Sie vielleicht: „Dann soll mich mein Gegenüber doch gefälligst selbst überzeugen, dass es gut, nett und freundlich ist.“ Das ist richtig so, allerdings werden Sie so nie eine gemeinsame Ebene finden. Muss Sie Ihr Gegenüber allein überzeugen, besteht zudem die Gefahr des Aufgebens. Im schlimmsten Fall haben Sie also beide nichts davon. Bleiben Sie jedoch mit einer gesunden Neugier an dieser Sache, werden Sie schnell neue Seiten entdecken, die Ihnen sicherlich sympathisch sind.

Das ist ziemlich leicht – mit der richtigen Grundeinstellung.

Die Grundeinstellung

Um das Gute im schlechten Menschen zu erkennen, ist ein Credo, das ich zuerst im NLP (neurolinguistisches Programmieren) kennen gelernt habe, hilfreich: Unterstellen Sie jedem Menschen mit seinen Handlungen eine positive Absicht. Das dürfte vorerst ein wenig absurd wirken. Denn wenn einen der Kollege beim Chef in die Pfanne haut oder der Ehepartner mit anderen anbändelt, ist es zunächst fraglich, welche positive Absicht wohl dahinterstecken mag.
Doch wenn Sie die Grundvoraussetzung „Neugier“ und die Grundeinstellung der „positiven Absicht hinter jeder Handlung“ zusammenfügen, werden Sie Antworten erhalten.Schauen wir uns das zunächst am konkreten Beispiel des Supermarkts an: Der Mensch wirkt unruhig.

Sie erinnern sich an diesen Artikel und nutzen Ihre Neugier.

Hat er es eilig? Vielleicht hat er einen wichtigen Termin und deshalb gar nicht bemerkt, dass er mich angerempelt hat?

Sie fordern ihn also auf: „Sie scheinen es eilig zu haben, gehen Sie doch nach vorn.“ Der Mensch bedankt sich und meint beiläufig: „Das ist sehr nett. Meine Tochter erwartet mich zu ihrem Geburtstag. Ich bin schon ziemlich spät dran.“ Erkennen Sie die positive Absicht dahinter? Er möchte zu seiner Tochter. Möglichst schnell. Um sie nicht zu enttäuschen.

Können Sie ihm die Gedankenlosigkeit des Remplers ohne Entschuldigung also verzeihen? Schwieriger wird es bei scheinbar schlechten Menschen im beruflichen oder privaten Umfeld. Hier sind es Menschen, mit denen wir sehr viel Zeit verbringen und/oder die wir lieben, die uns vor die Herausforderung stellen, mit Neugier eine positive Absicht hinter ihrem Verhalten zu entdecken.

Dafür gibt es vier weitere Grundregeln, die Ihnen helfen werden, Ihrem Gegenüber wohlwollend zu begegnen:

  1. Akzeptieren Sie die Gegebenheiten. Sie lassen sich nicht ändern. Nehmen Sie sich stattdessen vor, das Beste daraus zu machen.
  2. Nutzen Sie die Gelegenheit auch für eine Selbstreflexion. Sie werden eventuell bemerken, dass Sie sich in solchen Situationen ähnlich oder genauso verhalten. Dann ist das Ihre Chance zur Verhaltensänderung und Ausbildung der Persönlichkeit.
  3. Wenn Sie im Verhalten der Person keine positive Absicht erkennen können, achten Sie auf deren Handlungen und ihre Bedeutung für Ihr persönliches Leben. In unserem Supermarktbeispiel könnten Sie sich vornehmen, auf Ihr eigenes Verhalten in stressigen Lebenssituationen zu achten, und im Anschluss daran nach positiven Lösungen suchen. Die Lösung in diesem Fall könnte lauten: „In stressigen Situationen achte ich auf meine Mitmenschen und bitte sie, mir den Druck zu nehmen. Den Druck könnte ich mir nehmen lassen, in dem ich mich an einer vollen Kasse nach vorn frage.“ (Das schult auch das eigene Selbstbewusstsein und den Mut zur Offenheit.)
  4. Schließen Sie aus einer schlechten Handlung nicht verallgemeinernd auf eine schlechte Person. Sie verbringen viel Zeit mit diesen Menschen und haben sicher auch positive Augenblicke erlebt.
  5. Hilfreich hierbei ist die Möglichkeit, Gutes und Schlechtes einzuteilen. So kann eine gemeinsame Zeit beispielsweise zu 60 % toll und zu 40 % schlecht gewesen sein.
  6. Behandeln Sie diesen Menschen stets so, wie Sie selbst behandelt werden wollen. Sollten Sie nicht sofort in der Lage dazu sein, ist das in Ordnung, dann gönnen Sie sich den nötigen Abstand zu der Situation, bis es Ihnen möglich ist, diesen Menschen wie sich selbst zu behandeln.

Egal ob fremde oder geliebte Menschen: In jedem etwas Gutes und Schönes zu entdecken ist gar nicht so schwierig. Hierfür müssen wir uns einfach aus der alltäglichen Routine befreien und unseren Mitmenschen offen und ehrlich begegnen sowie den häufig entstehenden Frust in herausfordernden Lebenssituationen durch eine gesunde Neugier ersetzen.

Das Leben ist eine ungeheure Kraft

Das Leben ist eine ungeheure Kraft, die niemals endet. Leben hat kein Ende, sondern wird immer und ständig nur transformiert und umgewandelt. Zugegeben, eine riesige Transformation wartet irgendwann auf unseren physischen Körper, aber auch nur für diejenigen, die die täglichen Transformationen und Veränderungen aller unserer Ebenen an die Seite schieben, nicht wahrnehmen wollen und mit dem Thema sich nicht so gerne beschäftigen wollen.

Der letzte Filmabend mit dem Film Mira Reisende zwischen den Welten hat sich sehr einfühlsam mit diesem Thema auseinandergesetzt und ganz viel Heilung kann geschehen, wenn wir uns öffnen um uns mit diesem ungeliebten Thema zu konfrontieren. Viele Ängste – auch Berührungsängste dürfen dann gehen. Mira zu begleiten, die sich aller ihrer Inkarnationen schon von klein auf bewusst war, die mit den Naturwesen und Geistern auf Du und Du war, die in der Tieftrance unter die Todesschwelle gegangen ist, war für jeden ein Erlebnis, das viel Trost und Vertrauen vermitteln konnte. Denn auf den Punkt gebracht, bringt das Thema Tod und Abschied eine ungeheure Kraft und Sinnhaftigkeit für das Leben.

Das Leben beinhaltet ständige lebendige Interaktionen zwischen Gedanken, Gefühlen und Vergangenheiten. Die Sahnehäubchen sind dann magische Überraschungen. Die Kraft an sich aber auch ihr Wirken durch uns ist so komplex und alle miteinbindend, ob es sich um Herkunftsfamilie, Ahnen oder auch um Kollektive handelt. Jetzt könnte man sich kleinfühlen und werden, wenn man sich als Opfer empfindet, der nur erntet, sich vergleicht, missgönnt und jammert! Vergiss niemals, das Du erntest was Du gesät hast und auch das kannst Du jederzeit verändern, wenn Dir die Ernte nicht mehr gefällt oder Du die Lektion gelernt hast. Wir haben es in der Hand, uns aktiv zu verändern oder wir warten auf die große Kraft des Lebens, die uns bei Verweigerungen schubst und schiebt.

Denn die Seele wirkt nicht in Kategorien von Starre und behalten. Sie möchte sich entwickeln, verändern, spüren, wachsen und zwar hin zu mehr Liebe, mehr Liebe im Umgang, mehr Liebe zur Natur, mehr Liebe zu Tieren, mehr Liebe zu schwierigen Personen, mehr Liebe zu Bewusstsein, mehr Liebe zu miteinander, mehr Liebe zu meinem Beruf, meiner Berufung, mehr Liebe ZU MIR SELBST.

Da der Verstand und das Ego weder Veränderungen noch Transformation so richtig verstehen können, sind sie für diese Themen auch eher hinderlich. Wenn sie nach gewisser Zeit der Kontinuität von Bearbeitung gemerkt haben, sie dürfen nach wie vor dasein, es tut ihnen auch garnicht weh, für sie ist gesorgt, dann fangen sie langsam an sich in das Miteinander auch mit Seele und dem eigenen Weg zu begeben. Dieses Vertrauen wird aber erarbeitet, es entsteht mit der Zeit………

OSHO über Veränderung

„Leid entsteht, weil wir Veränderungen nicht zulassen. Wir halten fest, wir wollen, dass sich nichts verändert. Wenn du eine Frau liebst, soll sie dir morgen genau so gehören, wie sie dir heute gehört. So entsteht Leiden. Niemand kann sich über den nächsten Moment sicher sein – was kann man über morgen sagen?

Ein bewusster Mensch weiß, dass sich das Leben ständig verändert. Leben ist Veränderung. Nur eines ist beständig, und das ist Veränderung. Außer Veränderung ändert sich alles. Diese Natur des Lebens zu akzeptieren, diese Veränderung der Existenz mit all ihren Jahreszeiten und Stimmungen zu akzeptieren, diesen konstanten Fluss, der keinen einzigen Moment stillsteht, heißt glücklich zu sein. Dieses Glück kann niemand stören. Es ist deine Sehnsucht nach Beständigkeit, die Probleme erschafft. Wenn du ein Leben ohne Veränderungen leben möchtest, verlangst du das Unmögliche.

Ein bewusster Mensch ist so mutig, Veränderungen anzunehmen. Dieses Annehmen selbst macht glücklich. Dann ist alles gut. Dann bist du nie enttäuscht.“

Mit einem Schwung kommt jetzt der Herbst und die teelose Zeit in meiner Praxis und bei meinen Veranstaltungen ist wirklich vorbei!

Heute möchte ich Dir eine Inspiration aus dem am 1.Juni 2018 erschienenen Film „ Heal“ vorstellen. Immer wieder sind wir mit Krankheiten konfrontiert, entweder unseren eigenen oder von Menschen, die uns umgeben! Das Krankheiten nicht vom Himmel regnen, weiß jeder, der mit mir arbeitet, oder meine Veranstaltungen besucht. In dem Film wurden viele Menschen interviewt zu Krankheit und Heilung. Der Film fasst neun Richtlinien, die allerdings nur in der Gesamtheit praktiziert zur vollkommenen Wiederherstellung der Gesundheit führen:

Verändere radikal Deine Ernährung Übernimm die Kontrolle über Deine Gesundheit Nutze Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel Folge Deiner Intuition
Lasse unterdrückte Emotionen los Vermehre positive Emotionen
Umarme soziale Unterstützung
Vertiefe Deine spirituelle Verbindung Habe einen guten Grund zu leben.

Wenn Du die Aufstellung aufmerksam betrachtest, wird Dir auffallen, das lediglich drei Maßnahmen auf der körperlichen Ebene liegen. Der weitaus größere Anteil an Aufgaben liegt auf der geistigen, emotionalen und spirituellen Ebene. Mit dieser Wiederherstellung sind nicht nur „körperliche“ Leiden gemeint, sondern natürlich auch psychische und geistige Krankheiten oder Unwohlsein! Bei Depressionen hat man mittlerweile nämlich auch schon den direkten Zusammenhang mit Nährstoffunterversorgung festgestellt!

Das wir heute zu fette, zu viel leere oder tote Lebensmittel zu uns nehmen ist eigentlich klar. Da kommen die 19 Spritzungen eines Apfels, bis er in Deutschland verkauft wird, natürlich dazu. Das ist nur ein Beispiel, warum wir aufgerufen werden radikal unsere Ernährung zu beleuchten.In dem Moment wo wir die Kontrolle über unsere Gesundheit übernehmen, treten wir aus der Opferhaltung heraus und das ist schon ein richtiger Schritt in die lichtere Richtung.

Mit Kräutern, die möglichst frisch verzehrt werden und Nahrungsergänzungsmitteln, können wir vorhandenen Defiziten begegnen und unsere Schwingungen erhöhen. Jetzt folgt der Bereich, dem ich mich in der Praxis und der Arbeit mit Menschen widme. Der Intuition zu vertrauen, und ihr dann auch noch zu folgen, sind schon mal zwei Paar Schuhe. Sie ist die Mittlerin zwischen unserer Seele und uns bzw unserem Höheren Selbst und uns. Also beides Instanzen, denen wir durchaus vertrauen können, denn sie kennen den für uns besten Weg! Das Ego bleibt im Vergleich eher blind für diese Aufgabe. Unterdrückte Emotionen sind uns genauso im Weg, wie unterdrückte Situationen, Traumata oder innere Anteile. Also auflösen, transformieren, frei werden ist hier definitiv meine Empfehlung!

Positive Emotionen vermehren funktioniert auch mit mehreren Möglichkeiten. Beispielsweise kann ich dankbar werden, für alles was ich habe und was gut ist in meinem Leben. Wenn ich anfange alles aufzuzählen, für was ich dankbar bin, werde ich nicht fertig und bin in einem Zustand, der sehr positiv verändernd sich auf mich und mein Empfinden und im weiteren auf mein Leben auswirkt! Wer glaubt, da gäbe es im Moment nicht soviel, der fange bitte mit den Beinen, Füßen und Händen an, denn alleine diese Schätze sind durchaus nicht jedem gegeben!

Wer die schönen Momente des Lebens wahrnimmt, wie den wärmenden Tee, die Kuscheldecke die mich umhüllt, den Sonnenschein zwischendurch oder auch nur das Vogelgezwitscher, der vermehrt damit ebenso seine positive Emotionen. Ziemlich aktiv! Da langt auch das Zulächeln oder einen guten Morgen wünschen auf dem Einkaufsweg oder innerhalb der Arbeitsstätte und den Kollegen. Umarme soziale Unterstützung bedeutet, alles wahrzunehmen und auch wieder hier dankbar zu werden für das, was mir im zwischenmenschlichen Bereich hilft. Ob das der Sport mit anderen ist, das Singen im Chor, der Verein, Gebetskreis oder selbst der Filmabend. Überall kommen Menschen zusammen um sich gegenseitig zu unterstützen, zu wachsen, sich zu freuen und ihre Zeit miteinander zu teilen. Das ist das größte Geschenk eines Menschen, seine geteilte Zeit mit uns.

Die letzten beiden Punkte betreffen sozusagen Himmel und Erde. Mit dem Wissen und Fühlen einer höheren Macht, eines höheren Sinns lebt es sich, wie soll ich das sagen, deutlich gelassener und beruhigter. Die Verbindungen herzustellen versorgt auch mit der nötigen Kraft! Zu erkennen und zu fühlen das wir Licht in einem Körper sind und dieses Licht uns mit allem Lebendigen verbindet, lässt die spirituelle Ebene in uns wachsen.

Habe einen guten Grund zu leben. Ja der wird manchmal tatsächlich noch gesucht, wenn man Verluste erlebt hat, oder immer sich in seinen Rollen aufgelöst hat. Der Schritt hin zu dem Grund, die eigene Person in den Mittelpunkt zu stellen. Das eigene Leben, Wohlfühlen und Gesundheit an die Priorität Nr. 1 zu stellen; manchmal ist der Schritt erst noch zu gehen!

Das alle diese Richtlinien eigentlich nur Wege der Liebe für und zu sich selbst sind, wird, denke ich deutlich!

„ Werde die Mutter für Dich selbst. Sehe Dich als Kind und gib Dir selber die Liebe einer Mutter. Dann langsam, sehe die ganze Welt als Dein Kind und behandle jeden mit der Liebe einer Mutter.“ Zitat von Paramahamsa Nithyananda.

Fühlen – dieser Zwiespalt zwischen Wollen und Verdrängen

Wir wollen uns alle gut fühlen, glücklich, geschützt und geliebt! Diese schönen Gefühle, die uns leicht werden lassen, durch die Woche tanzen und das Leben rundherum lebenswert erscheinen lassen. Dieser beinah ekstatische Zustand von Wohlgefühl rundherum, der Verliebtsein oder dem Urlaub zugeordnet wird. Beides Zustände, die den Alltag durchbrechen und immer mehr oder weniger deutlich zeitlich begrenzt sind.

Im Alltag schleichen sich schnell andere Gefühle ein, sei es durch den Kollegen/ die Kollegin, den Partner/ die Partnerin ausgelöst oder auch Nachrichten. Gefühle von Ärger oder Ohnmacht, denen man sich ausgesetzt fühlt, ohne zu verstehen, dass diese Gefühle ohne eigene innere Resonanzen nicht in einem entstehen würden.

Da diese unangenehmen Gefühle meistens nicht erwünscht sind, werden sie verdrängt. Diese verdrängten Gefühle sind nicht fort, sondern sie arbeiten im Untergrund weiter. Im Laufe der Zeit manifestieren sie sich dann in körperlichen Symptomen und Krankheiten, weil sie immer noch weiter verdrängt werden. Ist es dann richtig schlimm heißt es, ja ich habe mir diese Krankheit doch nicht ausgesucht!

DOCH – ist da meine Erwiderung, alle Vorläufer von Seele und Körper sind überhört und weiter verdrängt worden.

Eine wirklich sinnvolle Umgehensweise ist dann, sich der Ver- antwort- ung zu stellen und alle unangenehmen Gefühle an die Oberfläche zu holen, hoch aus der Versenkung!
Ich habe mich auf die Reise begeben, alle Gefühle die in mir entstehen, in genau diesem Moment anzunehmen, auch wenn es mal die anderen sind, wie Wut oder Trauer, Ärger und Verzweiflung. Auch alle Gefühle die in mir gespeichert sind und die ich angesammelt habe.

Diese Annahme geschieht durch das vollständige sich ausbreiten lassen des Gefühls und spüren was es in meinem Körper auslöst. Vielleicht erzeugt das Gefühl einen Schwindel, der den ganzen Körper ergreift und das Gefühle vom freien Fall aus größerer Höhe auslöst. Damit gehen dann schnell Ängste einher und es kommt zum inneren Tornado…..

Es kann auch zu bleiartiger Schwere mit Lähmungscharakter kommen und zu vielen anderen körperlichen Symptomen mehr.

Über die Technik mit dem Unterbewusstsein bewusst arbeiten zu können, BSFF, löse ich alle Gefühle auf, denn wenn ich sie zugelassen habe, dann ist es auch erlaubt sie aufzulösen. Auch alle mit den Gefühlen zusammenhängenden Ursachen und Probleme sind in diesem Zuge aufzulösen.

Damit erreiche ich eine vollständige Beruhigung des gesamten Nervensystems und der inneren Gefühlswelt. So steht mir die Brücke hin zu den positiven Gefühlen wieder offen und frei. Durch die Verbindung mit den inneren Ressourcen von Wohlgefühl, der Quelle der Selbstliebe, der Quelle der Herzensweisheit und vielen anderen inneren Quellen, komme ich schnell auf einen höheren Energielevel, mit dem die Anforderungen des Alltags sich immer leichter und einfacher lösen lassen.

Kriege- national und familiär

Kriege und Lust, was hat das miteinander zu tun? Eine ganze Menge, denn Kriege sind immer mit Sexualität verbunden. Sie werden genährt durch Triebe, die nicht befriedigt sind.

In diesem Fall kippt Sexualität in eine Form von destruktiver Aggression, die bestimmen, erobern, beherrschen oder auch nur noch zerstören will. Doch das was dahinter steht, die sexuelle Befriedigung, wird durch diese destruktiven Taten nicht erreicht. Ein Teufelskreis entsteht und das Leid zieht immer weitere Kreise. So sind Kriege, ob national oder familiär, nur ein Ausdruck von großer Hilflosigkeit und Ohnmacht in Bezug auf Sexualität und deren Befriedigung. Hilflosigkeit, Unwissenheit, sowie die grundsätzliche Erwartungshaltung, der andere sei verantwortlich für die eigenen Bedürfnisse, Bedürftigkeiten und auch deren Befriedigung, halten im Moment noch Kriegsschauplätze auf der Welt und in den Familien am Leben.

So kann jeder zum Weltfrieden beitragen, indem er Frieden in den Familien schafft, die Verantwortung für eigene Bedürftigkeiten und Bedürfnisse übernimmt und sich um sich selbst im besten Sinne der Selbstliebe kümmert. Denn erst wenn wir selbst uns lieben, können wir andere lieben, bzw. deren Liebe, die sie für uns empfinden spüren. Wenn wir selbst uns um uns kümmern auf allen unseren Ebenen, einschließlich der sexuellen Ebene, können Spannungen abgebaut werden, die ein konstruktives Miteinander sonst behindern.

Denn eigentlich sind wir alle hier, um das Leben in allen Facetten zu feiern, und damit könnten wir langsam mal anfangen. Also heraus aus kindlichem Trotz und Verletzungen- hinein in die Welt, die wir uns alle wünschen und selbst durch uns kreieren und aufbauen können!

D. Schröder

SO – LANGE oder wie ist das FRIEDEN

Solange wir vor der dunkelsten Dunkelheit in uns selbst flüchten – finden wir Flucht und Flüchtlinge im Aussen. Solange wir unsere Verletzungen weiterhin behalten wollen – finden wir Verletzungen im Aussen.

Solange wir unsere Weiblichkeit und Männlichkeit fortwährend demütigen – erhalten wir das Ungleichgewicht von Mann und Frau und deren Demütigung im Aussen. Solange wir den Krieg in uns und den Familien nähren und unsere Unverzeihlichkeit pflegen – solange sind wir alle an Kriegen im Aussen beteiligt und halten Sie am Leben.

Das Aussen ist immer der Spiegel für uns und das was wir in uns verändern können – damit sich das Aussen verändern wird.

JEDER FRIEDEN BEGINNT ZUERST UND AUSSCHLIEßLICH IN JEDERFRAU UND JEDERMANN SELBST ?

D.Schröder

Das Problem

Es war einmal ein Problem, das sehr unglücklich und traurig war, weil alle Menschen darüber schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles so spannend an…

In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben bringen würde. Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die Menschenwelt zu besuchen.

Doch anfangs wollte es niemand beachten – es war noch zu klein, ein kleines Problemchen. Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es zu einem beachtlichen Problem heran. Jetzt wurde es beachtet, allerdings zog es auch schon den ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und breit keine Sicht von besonderen Momenten, wie man es ihm vor einer Ewigkeit versprach. Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfungen der Menschen schlugen um in Resignation.

Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit seinem Sohn das Problem betrachteten. „Das wird keine leichte Aufgabe.“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein richtiges Problem, Paps, oder?“

„Lass dich davon nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist nichts weiter als eine Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir gemeinsam überspringen werden. Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und Standpunkte einnehmen, uns weiter entwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem für uns da.“
„Wie kann etwas für uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“

„Weil wir daran wachsen werden, mein Sohn. Und nachdem wir es bewältigt haben, werden wir anderen Menschen helfen können, wie sie solch ein Problem lösen können.“

Das Problem lauschte aus dem Hintergrund gespannt und freute sich darauf, dass nun endlich jemand den Mut fasste und sich seiner annahm.
„Weshalb bist du dir so sicher, Paps?“
„Wenn ein Problem gegen uns wäre, müsste es Contra-blem heißen – tut es aber nicht.“ zwinkerte er seinem Sohn zu.
Und das Pro-blem verstand nun, welche besonderen Momente es den Menschen brachte. Kleine Probleme versprachen kleine Entwicklungsschritte, große Probleme hingegen gingen einher mit großen Entwicklungen – und unser Problem hier war schon verdammt groß.

Von Mario A. Brakenwagen