Inspirationen

Mit einem Schwung kommt jetzt der Herbst und die teelose Zeit in meiner Praxis und bei meinen Veranstaltungen ist wirklich vorbei!

Heute möchte ich Dir eine Inspiration aus dem am 1.Juni 2018 erschienenen Film „ Heal“ vorstellen. Immer wieder sind wir mit Krankheiten konfrontiert, entweder unseren eigenen oder von Menschen, die uns umgeben! Das Krankheiten nicht vom Himmel regnen, weiß jeder, der mit mir arbeitet, oder meine Veranstaltungen besucht. In dem Film wurden viele Menschen interviewt zu Krankheit und Heilung. Der Film fasst neun Richtlinien, die allerdings nur in der Gesamtheit praktiziert zur vollkommenen Wiederherstellung der Gesundheit führen:

Verändere radikal Deine Ernährung Übernimm die Kontrolle über Deine Gesundheit Nutze Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel Folge Deiner Intuition
Lasse unterdrückte Emotionen los Vermehre positive Emotionen
Umarme soziale Unterstützung
Vertiefe Deine spirituelle Verbindung Habe einen guten Grund zu leben.

Wenn Du die Aufstellung aufmerksam betrachtest, wird Dir auffallen, das lediglich drei Maßnahmen auf der körperlichen Ebene liegen. Der weitaus größere Anteil an Aufgaben liegt auf der geistigen, emotionalen und spirituellen Ebene. Mit dieser Wiederherstellung sind nicht nur „körperliche“ Leiden gemeint, sondern natürlich auch psychische und geistige Krankheiten oder Unwohlsein! Bei Depressionen hat man mittlerweile nämlich auch schon den direkten Zusammenhang mit Nährstoffunterversorgung festgestellt!

Das wir heute zu fette, zu viel leere oder tote Lebensmittel zu uns nehmen ist eigentlich klar. Da kommen die 19 Spritzungen eines Apfels, bis er in Deutschland verkauft wird, natürlich dazu. Das ist nur ein Beispiel, warum wir aufgerufen werden radikal unsere Ernährung zu beleuchten.In dem Moment wo wir die Kontrolle über unsere Gesundheit übernehmen, treten wir aus der Opferhaltung heraus und das ist schon ein richtiger Schritt in die lichtere Richtung.

Mit Kräutern, die möglichst frisch verzehrt werden und Nahrungsergänzungsmitteln, können wir vorhandenen Defiziten begegnen und unsere Schwingungen erhöhen. Jetzt folgt der Bereich, dem ich mich in der Praxis und der Arbeit mit Menschen widme. Der Intuition zu vertrauen, und ihr dann auch noch zu folgen, sind schon mal zwei Paar Schuhe. Sie ist die Mittlerin zwischen unserer Seele und uns bzw unserem Höheren Selbst und uns. Also beides Instanzen, denen wir durchaus vertrauen können, denn sie kennen den für uns besten Weg! Das Ego bleibt im Vergleich eher blind für diese Aufgabe. Unterdrückte Emotionen sind uns genauso im Weg, wie unterdrückte Situationen, Traumata oder innere Anteile. Also auflösen, transformieren, frei werden ist hier definitiv meine Empfehlung!

Positive Emotionen vermehren funktioniert auch mit mehreren Möglichkeiten. Beispielsweise kann ich dankbar werden, für alles was ich habe und was gut ist in meinem Leben. Wenn ich anfange alles aufzuzählen, für was ich dankbar bin, werde ich nicht fertig und bin in einem Zustand, der sehr positiv verändernd sich auf mich und mein Empfinden und im weiteren auf mein Leben auswirkt! Wer glaubt, da gäbe es im Moment nicht soviel, der fange bitte mit den Beinen, Füßen und Händen an, denn alleine diese Schätze sind durchaus nicht jedem gegeben!

Wer die schönen Momente des Lebens wahrnimmt, wie den wärmenden Tee, die Kuscheldecke die mich umhüllt, den Sonnenschein zwischendurch oder auch nur das Vogelgezwitscher, der vermehrt damit ebenso seine positive Emotionen. Ziemlich aktiv! Da langt auch das Zulächeln oder einen guten Morgen wünschen auf dem Einkaufsweg oder innerhalb der Arbeitsstätte und den Kollegen. Umarme soziale Unterstützung bedeutet, alles wahrzunehmen und auch wieder hier dankbar zu werden für das, was mir im zwischenmenschlichen Bereich hilft. Ob das der Sport mit anderen ist, das Singen im Chor, der Verein, Gebetskreis oder selbst der Filmabend. Überall kommen Menschen zusammen um sich gegenseitig zu unterstützen, zu wachsen, sich zu freuen und ihre Zeit miteinander zu teilen. Das ist das größte Geschenk eines Menschen, seine geteilte Zeit mit uns.

Die letzten beiden Punkte betreffen sozusagen Himmel und Erde. Mit dem Wissen und Fühlen einer höheren Macht, eines höheren Sinns lebt es sich, wie soll ich das sagen, deutlich gelassener und beruhigter. Die Verbindungen herzustellen versorgt auch mit der nötigen Kraft! Zu erkennen und zu fühlen das wir Licht in einem Körper sind und dieses Licht uns mit allem Lebendigen verbindet, lässt die spirituelle Ebene in uns wachsen.

Habe einen guten Grund zu leben. Ja der wird manchmal tatsächlich noch gesucht, wenn man Verluste erlebt hat, oder immer sich in seinen Rollen aufgelöst hat. Der Schritt hin zu dem Grund, die eigene Person in den Mittelpunkt zu stellen. Das eigene Leben, Wohlfühlen und Gesundheit an die Priorität Nr. 1 zu stellen; manchmal ist der Schritt erst noch zu gehen!

Das alle diese Richtlinien eigentlich nur Wege der Liebe für und zu sich selbst sind, wird, denke ich deutlich!

„ Werde die Mutter für Dich selbst. Sehe Dich als Kind und gib Dir selber die Liebe einer Mutter. Dann langsam, sehe die ganze Welt als Dein Kind und behandle jeden mit der Liebe einer Mutter.“ Zitat von Paramahamsa Nithyananda.

Fühlen – dieser Zwiespalt zwischen Wollen und Verdrängen

Wir wollen uns alle gut fühlen, glücklich, geschützt und geliebt! Diese schönen Gefühle, die uns leicht werden lassen, durch die Woche tanzen und das Leben rundherum lebenswert erscheinen lassen. Dieser beinah ekstatische Zustand von Wohlgefühl rundherum, der Verliebtsein oder dem Urlaub zugeordnet wird. Beides Zustände, die den Alltag durchbrechen und immer mehr oder weniger deutlich zeitlich begrenzt sind.

Im Alltag schleichen sich schnell andere Gefühle ein, sei es durch den Kollegen/ die Kollegin, den Partner/ die Partnerin ausgelöst oder auch Nachrichten. Gefühle von Ärger oder Ohnmacht, denen man sich ausgesetzt fühlt, ohne zu verstehen, dass diese Gefühle ohne eigene innere Resonanzen nicht in einem entstehen würden.

Da diese unangenehmen Gefühle meistens nicht erwünscht sind, werden sie verdrängt. Diese verdrängten Gefühle sind nicht fort, sondern sie arbeiten im Untergrund weiter. Im Laufe der Zeit manifestieren sie sich dann in körperlichen Symptomen und Krankheiten, weil sie immer noch weiter verdrängt werden. Ist es dann richtig schlimm heißt es, ja ich habe mir diese Krankheit doch nicht ausgesucht!

DOCH – ist da meine Erwiderung, alle Vorläufer von Seele und Körper sind überhört und weiter verdrängt worden.

Eine wirklich sinnvolle Umgehensweise ist dann, sich der Ver- antwort- ung zu stellen und alle unangenehmen Gefühle an die Oberfläche zu holen, hoch aus der Versenkung!
Ich habe mich auf die Reise begeben, alle Gefühle die in mir entstehen, in genau diesem Moment anzunehmen, auch wenn es mal die anderen sind, wie Wut oder Trauer, Ärger und Verzweiflung. Auch alle Gefühle die in mir gespeichert sind und die ich angesammelt habe.

Diese Annahme geschieht durch das vollständige sich ausbreiten lassen des Gefühls und spüren was es in meinem Körper auslöst. Vielleicht erzeugt das Gefühl einen Schwindel, der den ganzen Körper ergreift und das Gefühle vom freien Fall aus größerer Höhe auslöst. Damit gehen dann schnell Ängste einher und es kommt zum inneren Tornado…..

Es kann auch zu bleiartiger Schwere mit Lähmungscharakter kommen und zu vielen anderen körperlichen Symptomen mehr.

Über die Technik mit dem Unterbewusstsein bewusst arbeiten zu können, BSFF, löse ich alle Gefühle auf, denn wenn ich sie zugelassen habe, dann ist es auch erlaubt sie aufzulösen. Auch alle mit den Gefühlen zusammenhängenden Ursachen und Probleme sind in diesem Zuge aufzulösen.

Damit erreiche ich eine vollständige Beruhigung des gesamten Nervensystems und der inneren Gefühlswelt. So steht mir die Brücke hin zu den positiven Gefühlen wieder offen und frei. Durch die Verbindung mit den inneren Ressourcen von Wohlgefühl, der Quelle der Selbstliebe, der Quelle der Herzensweisheit und vielen anderen inneren Quellen, komme ich schnell auf einen höheren Energielevel, mit dem die Anforderungen des Alltags sich immer leichter und einfacher lösen lassen.

Kriege- national und familiär

Kriege und Lust, was hat das miteinander zu tun? Eine ganze Menge, denn Kriege sind immer mit Sexualität verbunden. Sie werden genährt durch Triebe, die nicht befriedigt sind.

In diesem Fall kippt Sexualität in eine Form von destruktiver Aggression, die bestimmen, erobern, beherrschen oder auch nur noch zerstören will. Doch das was dahinter steht, die sexuelle Befriedigung, wird durch diese destruktiven Taten nicht erreicht. Ein Teufelskreis entsteht und das Leid zieht immer weitere Kreise. So sind Kriege, ob national oder familiär, nur ein Ausdruck von großer Hilflosigkeit und Ohnmacht in Bezug auf Sexualität und deren Befriedigung. Hilflosigkeit, Unwissenheit, sowie die grundsätzliche Erwartungshaltung, der andere sei verantwortlich für die eigenen Bedürfnisse, Bedürftigkeiten und auch deren Befriedigung, halten im Moment noch Kriegsschauplätze auf der Welt und in den Familien am Leben.

So kann jeder zum Weltfrieden beitragen, indem er Frieden in den Familien schafft, die Verantwortung für eigene Bedürftigkeiten und Bedürfnisse übernimmt und sich um sich selbst im besten Sinne der Selbstliebe kümmert. Denn erst wenn wir selbst uns lieben, können wir andere lieben, bzw. deren Liebe, die sie für uns empfinden spüren. Wenn wir selbst uns um uns kümmern auf allen unseren Ebenen, einschließlich der sexuellen Ebene, können Spannungen abgebaut werden, die ein konstruktives Miteinander sonst behindern.

Denn eigentlich sind wir alle hier, um das Leben in allen Facetten zu feiern, und damit könnten wir langsam mal anfangen. Also heraus aus kindlichem Trotz und Verletzungen- hinein in die Welt, die wir uns alle wünschen und selbst durch uns kreieren und aufbauen können!

D. Schröder

SO – LANGE oder wie ist das FRIEDEN

Solange wir vor der dunkelsten Dunkelheit in uns selbst flüchten – finden wir Flucht und Flüchtlinge im Aussen. Solange wir unsere Verletzungen weiterhin behalten wollen – finden wir Verletzungen im Aussen.

Solange wir unsere Weiblichkeit und Männlichkeit fortwährend demütigen – erhalten wir das Ungleichgewicht von Mann und Frau und deren Demütigung im Aussen. Solange wir den Krieg in uns und den Familien nähren und unsere Unverzeihlichkeit pflegen – solange sind wir alle an Kriegen im Aussen beteiligt und halten Sie am Leben.

Das Aussen ist immer der Spiegel für uns und das was wir in uns verändern können – damit sich das Aussen verändern wird.

JEDER FRIEDEN BEGINNT ZUERST UND AUSSCHLIEßLICH IN JEDERFRAU UND JEDERMANN SELBST ?

D.Schröder

Das Problem

Es war einmal ein Problem, das sehr unglücklich und traurig war, weil alle Menschen darüber schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles so spannend an…

In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben bringen würde. Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die Menschenwelt zu besuchen.

Doch anfangs wollte es niemand beachten – es war noch zu klein, ein kleines Problemchen. Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es zu einem beachtlichen Problem heran. Jetzt wurde es beachtet, allerdings zog es auch schon den ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und breit keine Sicht von besonderen Momenten, wie man es ihm vor einer Ewigkeit versprach. Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfungen der Menschen schlugen um in Resignation.

Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit seinem Sohn das Problem betrachteten. „Das wird keine leichte Aufgabe.“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein richtiges Problem, Paps, oder?“

„Lass dich davon nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist nichts weiter als eine Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir gemeinsam überspringen werden. Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und Standpunkte einnehmen, uns weiter entwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem für uns da.“
„Wie kann etwas für uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“

„Weil wir daran wachsen werden, mein Sohn. Und nachdem wir es bewältigt haben, werden wir anderen Menschen helfen können, wie sie solch ein Problem lösen können.“

Das Problem lauschte aus dem Hintergrund gespannt und freute sich darauf, dass nun endlich jemand den Mut fasste und sich seiner annahm.
„Weshalb bist du dir so sicher, Paps?“
„Wenn ein Problem gegen uns wäre, müsste es Contra-blem heißen – tut es aber nicht.“ zwinkerte er seinem Sohn zu.
Und das Pro-blem verstand nun, welche besonderen Momente es den Menschen brachte. Kleine Probleme versprachen kleine Entwicklungsschritte, große Probleme hingegen gingen einher mit großen Entwicklungen – und unser Problem hier war schon verdammt groß.

Von Mario A. Brakenwagen